Mein ganz persönlicher Jahresrückblick: 2017 ein Jahr das mich ans Limit gebracht!

Liebes 2017,

danke das ich dich erleben und an dir wachsen durfte.

Jänner: 1. Monat ohne Pille, war ok. Jänner halt, etwas in der Schwebe und doch voller Tatendrang.

Februar: Habe gekündigt. Kein schöner Monat, voller Emotionen. Plötzlicher Gewichtsschub, Hormone komplett durcheinander. Panikattacke „die Erste“. Komischer Monat.

März: Kaum Erinnerung an dich. Doch ich war am Boden, die Panikattacken waren immer häufiger da. Ich zog mich zurück, hatte Angst, unglaublich viel Angst. Angst. Panikattacken haben die schwarzen Wolken dunkler als je zuvor erscheinen lassen.

April: Ich wurde ein Jahr älter. Mittlerweile Deutsch, Geschichte und das Wahlfach meiner Studienberechtigungsprüfung geschafft. Yeah Erfolgserlebnisse.

Mai: Ich konnte nicht mehr. Ich hatte die Wahl mich mit Medikamenten zupumpen zu lassen oder den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ich hab mit Psychotherapie begonnen. Es half. 

Juni: Blog gestartet. Ja endlich getraut.
Es ging mir wesentlich besser. Englisch Prüfung auch geschafft. Studienplatz für Soziale Arbeit auf der FH-Wien nicht bekommen.

Juli: Meine größte „Blockade“ Mathe… nicht geschafft. Sommer genoßen oder so. Ging mir ganz gut. Es ging bergauf. Neuen Job begonnen.

August: War ok. Mathe war mir im Nacken.

September: Mathe versaut. Liebe empfunden. Angst gehabt. Auf Events gewesen. Neue liebe Menschen kennengelernt. Tolle Dinge durch meinen Blog und meinen Geschichten erlebt. Viel gearbeitet.

Oktober: Mathe nochmal versaut. In der Schwebe gehangen. Panikattacken sind stärker, öfter. Intensiv. Schwarze Wolken waren so dunkel.

Novemeber: Wut in mir, auf mich. Warum funktioniere ich nicht ? Warum bin ich dauernd krank und müde. Geliebt gefühlt. Eigentlich sollte ich doch glücklich sein? War ich nicht.

Dezember: Panik bringt mich manchmal fast um. Ich rede kaum darüber. Die Leute haben kein Verständnis, müssen sie auch nicht. Bzw. können nicht gut damit umgehen, ich kann nicht gut damit umgehen. 
Ich konnte nicht mehr, wieder der Punkt mit Medikamenten zupumpen oder weiterhin stark sein? Ich bin weiterhin stark oder auch schwach. Wie auch immer. Ich bin am Leben. Ich hab der schwarzen Wolke nicht nachgegeben. Wer sie kennt weiß das sie einem manchmal flüstert das man nichts kann, alles schlecht ist was man tut und das man nicht Leben soll. Die schwarze Wolke – Depression. 

Ende Dezember: Es geht mir schon besser. Dank meiner Familie, Freunden und meinem besten Geschenk von 2017… F …. danke das es dich gibt. 

Ich Lache viel. Keiner soll sehen wie traurig ich manchmal bin. Es fällt mir schwer. Ich geb mir Mühe. Es wird besser. Ich werde euch mehr darüber erzählen. Tut mir gut darüber zu schreiben.

Danke das es euch gibt. Danke das es mich gibt.

2017 Ich habe viel gelernt. 2017 Ich bin noch stärker als je zuvor. 2017 Danke.

Guten Rutsch ins neue Jahr meine Lieben. Gebt niemals auf.

Eure Honey

 

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